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Konzept für ein Erziehungsprogramm (Curriculum),
das die Friedenserziehung zum Ziel hat
Mireille Grosjean, Schweiz Mir 2003 revidiert 2009
Das gleiche Konzept gibt es auch in französisch englisch
esperanto
Dieses Konzept bezieht sich auf die Jahrzehnte der Friedenskultur und Gewaltlosigkeit und auf das Manifest 2000 der UNO und UNESCO für eine
Friedenskultur und für die Gewaltlosigkeit.
Einführungsnote 1
2001 haben Esperantisten aus Argentinien Mireille Grosjean gebeten, ein Erziehungsprogramm (curriculum) zu entwerfen, das Friedenserziehung
anstrebt; sie hatten vor, dieses Dokument bei einem Nationalkongress über Friedenserziehung zu präsentieren.
Einführungsnote 2
Es besteht das Hochkommissariat für die Menschenrechte, das von der UNO abhängt. Diese Instanz erstellte eine „Deklaration über die Rechte der
Personen, die zu nationalen, ethnischen, religiösen und sprachlichen Minderheiten gehören". Diese Deklaration wurde von der Generalversammlung der UNO in ihrer Resolution 47/135 vom 18. Dezember 1992 angenommen.
Siehe Artikel 4, Nummer 3.
http://www.unhchr.ch/french/html/menu3/b/d.minori.fr.htm
Erlernen des Schreibens und des Lesens.
Unter den Sprachrechten findet man das Recht, in der Muttersprache das Lesen und Schreiben zu erlernen. Selbstverständlich streben wir danach. Man kann drei
verschiedene Situationen beobachten.
- Es existiert eine dominierende nationale Sprache, die weit in der Gegend benutzt wird, und es ist die Muttersprache des Kindes. Das Kind wird also in
seiner Muttersprache das Lesen und Schreiben lernen.
- Es existiert eine dominierende nationale Sprache, die weit in der Gegend benutzt wird. Doch bestehen in den Städten und Dörfern und in gewissen Regionen
andere Sprachen. In diesen lokalen Sprachen muss der Unterricht stattfinden. Die Schulbücher und Ȕbungen müssen in der Muttersprache der Kinder sein. Durch dieses Vorgehen empfindet das Kind Respekt vor
seiner Sprache, es entwickelt das Gefühl, seine Sprache sei etwas Wertvolles.
- Das Kind benutzt zu Hause eine Sprache, die nicht in der Region gesprochen wird. Gewisse Konsulate organisieren für eingewanderte Kinder manchmal
Sprachkurse
über die Herkunftskultur und -sprache. Wenn solche Kurse nicht existieren, ist es empfehlenswert, dass die Eltern dafür sorgen, dem Kind nicht nur das Sprechen, sondern auch das Lesen und Schreiben der Muttersprache beibringen. In den grossen Zentren mit starker Einwanderungsquote muss man versuchen, die gleichsprachigen Kinder gemeinsam zu unterrichten. Doch müssen einige Aktivitäten in sprachlich gemischten Gruppen stattfinden, um die Ghettoisierung zu vermeiden.
2. Das Bewusstsein für die eigenen Bedürfnisse und Gefühle entwickeln
Während der ganzen Schulzeit muss die Lehrperson jede Gelegenheit benutzen, um die Bedürfnisse und Gefühle jeder einzelnen Person sichtbar zu
machen. Dies ermöglicht den Kindern das Bewusstsein der eigenen Bedürfnisse und Gefühle und derer anderer Personen zu entwickeln. Sie werden erlernen, ihre Gefühle allmählich auszudrücken. Das Schulzimmer wird ein
harmonischer Ort, wo alle friedlich zusammenleben. Die Kinder werden diese gewaltlose Lebensart auch mit nach Hause nehmen.
3. Erziehung zu gewaltloser Kommunikation und Konfliktlösung.
3.1. Übungen im Bereich der gewaltlosen Kommunikation und Konfliktlösung
Während der ganzen Schulzeit muss der Lehrer, bzw. die Lehrerin, jede Konfliktsituation ausnützen, um zu zeigen, wie man einen Konflikt gut lösen
kann. (Siehe Punkt 16). Respekt vor dem Anderen muss jederzeit geübt werden, es muss ein friedliches Zusammenleben zum Ziel haben.
3.2. Erziehung zu gewaltloser Kommunikation und Konfliktlösung
Diese Erziehung muss im 8. Schuljahr stattfinden (die Schüler sind 13, 14 Jahre alt). Die Unterlagen des Lehrers, bzw. der Lehrerin können zum
Beispiel die folgenden sein:
1. Kurs in 10 Einheiten von je 90 Minuten Dauer gemäss Jefferys, Noack „Streiten, Vermitteln, Lösen" AOL-Verlag, Lichtenau-Scherzhheim, Deutschland
ISBN 3-89111-367-6
2. Übungen zur gewaltlosen Kommunikation gemäss Marshall Rosenberg, auch 10 Einheiten von je 90 Minuten Dauer. Zentralbüro von „non violence
communication" PO Box 2662, Cherman, Texas 75091-26 62 USA. Tel: 903 893 38 86. E-mail: cnvc@compuserve.com. Internet: www.cnvc.org.
3. Die 9 Schlüssel zu Konfliktlösung gemäss „PRODAS, programme de développement affectif et social", (Programm für eine gefühlsbezoge und soziale
Entwicklung) Palomares, Ball, édition Le Cercle Magique, Actualisation Idh Inc 1987, ISBN 2-920007-14-9
4. Geschichtsunterricht
Dieses Fach verlangt eine grosse Aufmerksamkeit, besonders den Inhalt der Lehrbücher und das Verhalten und die Aussagen der Lehrperson anbetrifft.
Der Geschichtskurs muss folgende Punkte beinhalten:
- Das Alltagsleben zu allen Epochen der Völker der Geschichte.
- Gruppenformen, verschiedene Formen des sozialen Zusammenlebens und verschiedener Regierungstypen, mit Beispielen und Analysen deren positive und negative Aspekte insbesondere im Bereich der Bedürfnisse
und Gefühle des Volkes.
- Studien zum Leben und zu den Taten von hervorragenden Persönlichkeiten, die wegweisend für ihre Epoche waren. Man muss sich mehr Zeit nehmen für das Leben von Bartolomeo de Las Casas als für das von
Christoph Kolumbus, man sollte mehr über Ghandi als über Hitler, mehr über den Dalai-Lama als über Tchang Kai Tchek, mehr über Martin Luther King als über Lindon Johnson sprechen, der den Viet-Nam-Krieg
begonnen hat, mehr über Mandela als über Mobutu erfahren.
5. Umweltschutz
Der zwischenmenschliche Respekt, den man anstrebt, sollte sich natürlich auch auf die Umwelt erstrecken. Begriffe wie Abfallsortieren, Respekt vor
der Natur müssen in der Schule erklärt und praktiziert werden. Später werden sie automatisch auch zu Hause ausgeübt. Der Begriff Harmonie kann sich nicht auf die Menschen beschränken, er umfasst alles Lebendige.
6. Kunst
Im Kunstunterricht muss die Universalität herausgehoben werden. Zudem ist es empfehlenswert, die Kinder so oft wie möglich selbst handeln zu
lassen, sei es allein, in Gruppen, in einem Orchester oder in einem Chor.
7. Sport
Das Ausüben einer Sportart ist in der Erziehung sehr wichtig. Jedes Kind muss sich bewegen, sich körperlich entwickeln, gegen sich selber kämpfen,
um Fortschritte zu machen. Die Mannschaftsspiele ermöglichen zwar eine Sozialisation, andererseits sollte man aber gewisse perverse Aspekte nicht vergessen die den Nationalismus fördern. Wetteifer ist besser
als Wettkampf, und man sollte aus der
Dichotomie „Gewinner-Verlierer" herausfinden. Erstrebenswert ist Solidarität,gegenseitige Ergänzung, Zusammenarbeit. Es ist empfehlenswert, Aikido zu praktizieren. Aikido ist ein gewaltloser japanischer Kampfsport zur Selbstverteidigung.
8. Spiele
Wie im Sport muss die Lehrperson kooperative Spiele aussuchen, wo die Zusammenarbeit zum Erfolg führt. Siehe Arbeiten der Friedensuniversität in
Namur, Belgien.
9. Erwähnung der Herkunft jedes Studienobjektes.
Es steht fest, dass die in der Schule unterrichteten Objekte aus der ganzen Welt stammen. Es ist sehr wichtig, das den Lernenden klar zu machen.
Die Gesamtsumme des Wissens kann man mit einerm Mosaik vergleichen. In der Chemie muss man erwähnen, dass Mendeleiev Russe war. In der Biologie muss man sagen, dass Mendel aus Moravien stammte. In Mathematik ist es
erwähnenswert, dass die Null als Stellungswert zum ersten Mal in Indien erschien, dass Algebra und andere Techniken von den Arabern vermittelt wurden. Es gibt Unmengen solcher Beispiele.
10. Erlernen von Fremdsprachen
Nota bene: Hier heisst „fremd" einfach „nicht – Muttersprache" und nicht „ausser-national".
10.1. Erlernen der Weltsprache Esperanto
Im dritten Schuljahr (die Kinder sind 8 Jahre alt) beginnt das Studium von Esperanto mit 3 Wochenstunden zu je 45 Minuten. Diese Arbeit ermöglicht
dem Kind, sich unter den besten Umständen von seiner Muttersprache zu distanzieren, indem es eine durchaus regelmässige und transparente Sprache erlernt. Dazu muss man betonen, dass Esperanto alle Eigenschaften
eines Lehrmodells enthält: es handelt sich um ein einfaches, vollkommenes Modell nach dem „Baukastensystem", wie ein Molekülmodell in der Chemie oder die Schauplastik, die die Medizinstudenten benutzen.
Zudem werden die Kinder mittels Esperanto Kontakte zu Kindern aus der ganzen Welt knüpfen können, durch Briefwechsel oder Email, je nach den
angebotenen Möglichkeiten, in der Schule oder zu Hause. Das Projekt „Interkulturo" beabsichtigt, diese Kontakte zu ermöglichen, dank einer virtuellen Schule im Internet (http://il.uniroma3.it/kler). Auf diese Weise
werden die Kinder andere Sitten und Gebräuche kennenlernen, sie werden Texte, Gegenstände und Bilder mit Kindern aus aller Welt austauschen können. Sie werden das Gefühl bekommen, zu einer grossen menschlichen
Familie zu gehören, die über die ganze Welt verbreitet ist. Sehr schnell werden sie Kinderbücher auf Esperanto aus anderen Ländern lesen können, dann bedeutende Werke aus der Weltliteratur, Werke die in Esperanto
geschrieben. Diese Lektüren werden beim Kind das Gefühl erwecken, ein Weltbürger zu sein mit einer „anationalen" Denkweise Diese Kontakte werden im Laufe der Schulzeit immer häufiger werden.
Nach einer ersten Phase mit 3 Wochenstunden wird das Esperantostudium während der ganzen Schulzeit (9 Jahre)
mit je einer Wochenstunde weitergeführt, bis die Kinder 15 Jahre alt sind. Die Weltsprache Esperanto findet man in circa hundert Ländern. Die Landessektionen verfügen oft über eine Informationsstelle und eine Adresse in der Hauptstadt. Im Internet findet man viele Webseiten und Adressen unter www.esperanto.net und www.esperanto.org. Siehe www.esperanto.de. Mittels Google findet man tausende von Internetsiten über Esperanto oder auf Esperanto.
10.2. Erlernen von anderen Fremdsprachen
Dieses Studium wird durch das Früherlernen von Esperanto bedeutend erleichtert. Dies zeigt eine wissenschaftliche Studie aus dem Kybernetikinstitut
von Paderborn, Deutschland.
10.2.1. Erlernen der dominanten Landessprache
Für die Kinder, die Lesen und Schreiben in ihrer Muttersprache gelernt haben, wenn diese Muttersprache von der dominanten Landessprache verschieden
ist, sollte das Erlernen der dominanten Landessprache im vierten Schuljahr anfangen, parallel zum weiteren Studium von Esperanto (die Schüler sind 9 Jahre alt). Bemerkenswert ist, dass diese Kinder sicher schon
einige Kenntnisse der dominanten Landessprache haben, zum Beispiel dank Radio und Fernsehen.
10.2.2. Erlernen anderer Fremdsprachen
Die Kinder, die in der dominanten Landessprache Lesen und Schreiben gelernt haben, weil diese ihre Muttersprache ist, können im vierten Schuljahr
das Studium einer Fremdsprache anfangen, zum Beispiel eine der Landessprachen, die sie nicht kennen, oder eine andere Fremdsprache.
Die Kinder, die Lesen und Schreiben in einer der Landessprachen gelernt haben, können im fünften Schuljahr eine andere Fremdsprache lernen, zum
Beispiel eine andere Landessprache, die sie nicht kennen, oder eine andere Fremdsprache.
11. Schüleraustausch
Seit Beginn der Schulzeit haben die Kinder dank dem Esperantostudium Kontakte auf Weltebene. Dieser Austausch muss immer weiter hindurchgeführt
werden. Er kann auch mit Nachbarklassen derselben Sprache organisiert werden. Der Austausch kann auf inländischem oder internationalem Niveau stattfinden. Je nach Möglichkeit können Objekte oder Briefe ausgetauscht
werden, oder gegenseitige Besuche organisiert werden. Diese Kontakte regen das Erlernen der Fremdsprachen ans, ermöglichen die Entdeckung neuer Lebensweisen und wischen Vorurteile aus.
12. Gerechtigkeit, Achtung und Solidarität
Man darf nicht vergessen, dass jede Ungerechtigkeit, jede Vernachlässigung einer Person zu Frust führt; diese Frust kann zu Aufruhr, Banditismus,
Terrorismus, ja sogar Krieg führen. Auf allen Gebieten der Erziehung und des gemeinsamen Lebens in der Schule muss man Acht geben, dass Gerechtigkeit herrscht, man muss dafür sorgen , dass sich eine solidarische
Denkweise entwickelt, man muss die Menschenrechte achten, auch die Rechte der Kinder berücksichtigen, und sich darum bemühen, dass sie geachtet werden. Dazu kommt noch, dass das Kind die Mechanismen der sozialen
Ungleichheiten und der Diskriminierung entdecken muss, sowie die möglichen Taten, um aus ihnen herauszukommen.
13. Entdeckung der Entwicklungsprozesse
Der Unterricht muss dem Kind ermöglichen, dieWeltprozesse von den geografischen Phänomenen bis zu den wirtschaftlichen Mechanismen zu konzipieren.
Die Lehrerschaft muss es auf die Nachhaltigkeit sensibilisieren.
14. Entdeckung der lokalen, nationalen und internationalen Institutionen
Die Struktur der politischen Welt muss den Schülern vertraut sein. Stellung nehmen, diese Strukturen ändern, das Kind muss imstande sein, das zu
tun. Im Alter, wenn der/die Jugendliche die Welt ändern möchte, muss er / sie wissen zu stimmen und zu wählen, eine Petition zu lancieren, ein Boycott auszuüben, einer politischen Partei beizutreten. Auf diese Weise
kann er / sie sein Verlangen nach einem idealen Welt ausdrücken, konkretisieren und erleben.
15. Schule, eine weltoffene Einrichtung
Der Inhalt der verschiedenen Schulstunden zeigt die Vielseitigkeit, die auf Weltebene im Bereich des Denkens und der Wissenschaften besteht. Die
Lehrperson muss sich jedes Urteils enthalten, was die verschiedenen, im Unterricht behandelten Philosopien anbetrifft. Der Massstab sind die Menschenrechte und die Rechte der Kinder. Der Lernende entwickelt seine
Urteilskraft und lernt Kritik üben. Das Kind, das in seiner Kultur aufwächst, muss üben, seine eigene Kultur im Kontakt mit anderen Kulturen zu relativisieren. Dank einer angepassten Didaktik kann das Kind seine
erworbenen Kenntnisse zusammenknüpfen und seinen Geist bilden. Die Entdeckung der Medien und deren Funktionieren gehört zum Unterricht.
16. Lehrerausbildung
16.1. Grundausbildung
Neben der Grundausbildung in einem oder mehreren Fächern sollten Lehrpersonen wie Schüler auf gewaltlose Kommunikation und Konfliktschlichtung
trainiert werden. (Seihe Punkt 3) Sie müssen diese Lehrbücher benutzen, diese Methoden intensiv anwenden, darüber diskutieren und über alle ihre Aspekte nachdenken.
16.2. Weiterbildung
Im Laufe ihres Berufslebens sollte die Leherschaft dauernd Wiederholungskurse im Bereich gewaltloser Kommunikation und
Konfliktschlichtung besuchen und die Gelegenheiten zum Ideenaustausch mit den Kollegen über das Berufsleben und die eigene Pädagogik müssen organisiert werden.
17. Die Bedeutung guter Lehrer und guter Lehrerinnen
Damit der Staat über gute Pädagogen verfügt, muss er für eine gute Grundausbildung investieren, sie regelmässig und entsprechend entlohnen und
ihnen erlauben, an Fortbildungskursen teilzunehmen. Diese Massnahmen konkretisieren den Respekt, den der Staat seiner Lehrerschaft schuldet und dadurch wächst ebenfalls die Motivation der Lehrer und Lehrerinnen.
18. Klassen
Wenn man ein positives Erlernen und ein harmonisches Zusammenleben in den Klassen fördern möchte, sollten die Klassen nicht allzu gross sein. 22
Schüler/Schülerinnen kann man als Maximum betrachten.
19. Zusammenarbeit mit „Ecole Instrument de Paix", „School Instrument of Peace", „Weltverein für die Schule als Friedensinstrument"
Diese Zusammenarbeit ist in jeder Hinsicht positiv. Das Weltbüro befindet sich in Genf, Schweiz. Ecole Instrument de Paix, Simplon 5, CH-1207
Genève. www.eip-cifedhop.org; cifedhop@mail-box.ch. In vielen Ländern bestehen Landessektionen. Für Deutschland: Brigitte Laun, Südstr. 8, 26954 Nordenham.
20. Zusammenarbeit mit dem Netz der UNESCO-Schulen
Jedes Land verfügt über eine nationale UNESCO Kommission, die über dieses Netz Auskunft geben kann.
Dieses Dokument befindet sich im Internet auf der Webseite der Schweizerischen Vereinigung für pädagogische Friedensarbeit,
Association suisse des Educateurs à la Paix ASEPAIX: www.asepaix.ch auf Deutsch und Französisch sowie auf der Webseite www.edukado.net in verschiedenen Sprachen.
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